Das
wirkungsvollste System zur Wärmerückgewinnung
ist das Prinzip des Rotationswärmetauschers.
Mit keinem anderen Rückgewinnungssystem
können größere Wärmemengen zurückgewonnen
werden.
Energieeinsparungen
bis zu 80% sind hier möglich!
Prinzip:
Als Rotor dient eine gewickelte Speichermasse, die in verschiedenen
Materialien, Materialstärken und Wellen- höhen
lieferbar ist.
Bildausschnitt
einer Speichermasse
Materialstärken von
0,08 mm bis 0,12 mm
Wellenhöhen von 1,9
mm bis 2,7 mm
Die Speichermasse wird mit
einer glatten und gewellten Lage durchgehend
gewickelt. Die drehende Speichermasse (10
U/min.) ist in der Lage, sensible und latente
Wärme zu übertragen.
Die Außenluft wird durch eine Hälfte der
Speichermasse, die Abluft im Gegenstrom
durch die andere Hälfte geführt. Die Strömungskanäle
der Speichermasse werden also in entgegengesetzter
Richtung abwechselnd von Außen- und Abluft
durchströmt, wobei die Abluft die Wärme
an die Speichermasse abgibt.
Beim Auftreffen der kalten
Außenluft auf die warme Speichermasse findet
auf Grund des vorhandenen Temperaturgefälles
ein Wärmeaustausch von der Speichermasse
auf die durchströmende Außenluft statt.
Die Außenluft wird beim Durchgang durch
den Rotor stetig erwärmt. In Gegenrichtung
erfolgt die Wärmeabgabe von der Abluft an
die Speichermasse.
Bei Kühlbetrieb im Sommer ist das Verhalten
umgekehrt.
Durch spezielle Beschichtung des Rotors
ist zusätzlich eine Feuchteübertragung möglich. Die
Feuchtigkeit wird vom Luftstrom getrennt,
von der hygroskopischen Beschichtung aufgenommen
und an den Außenluftstrom abgegeben.
Anwendungsbeispiel: Rotationswärmetauscher
im Klimagerät